T-Shirt selbst bedrucken – Geht das?!

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Vor ein paar Tagen habe ich in den sozialen Medien eine Anleitung gesehen, sein eigenes T-Shirt selbst zu „bedrucken“. Ich war beeindruckt, wenn auch nur kurz. Fangen wir von vorne an.

Was ihr zu dazu braucht:

  • Frischhaltefolie
  • Servietten
  • Backpapier
  • Ein T-Shirt oder was auch immer ihr bedrucken wollt
  • Ein Bügeleisen

 

Let`s go:

Sucht euch eine Serviette aus mit einem besonders tollen Bild (im Falle des Internets war es ein Einhorn – natürlich, was sonst… Und da ich der ganzen Geschichte nicht getraut habe, habe ich eine Serviette aus meinem Bestand ausgewählt und mich auch nicht besonders beim Ausschneiden angestrengt  – wie gesagt, ich hätte nicht gedacht, dass es funktioniert.

Und da ist schon der erste Lacher meinerseits: Finde mal eine Serviette, mit passendem Motiv, welches du auf deinem T-Shirt tragen willst. Gut… Kinder finden es bestimmt toll, wenn Muttis nun alles mit Anna und Elsa, den Eisprinzessinnen, verschönern können, was im Textilbereich dafür geeignet ist, aber der Rest der Bevölkerung möchte wohl eher kein Frühstücksei oder Osterhasen tragen.

Okay. Gehen wir davon aus, dass ihr eine umwerfende Serviette gefunden habt, die ab jetzt euer Shirt zieren soll:

Schneidet das Motiv genau so wie ihr es haben wollt aus. Achtet darauf, dass es keine hässlichen Kanten gibt.

Jetzt kommt die Frischhaltefolie ins Spiel. Legt das ausgeschnittene Motiv auf die Frischhaltefolie und noch eine Lage Folie darauf. Die Folie muss so zugeschnitten werden, dass ein circa ein Zentimeter breiter Rand vom Motiv zum Folienrand bestehen bleibt.

Bügeleisen anschalten und vorheizen!

Legt euer T-Shirt bereit. Unter den Stoff legt ihr ein Stück Backpapier. Das Motiv mit Frischhaltefolie platziert ihr jetzt da, wo es später sein soll. Backpapier obendrauf. Schaut bitte, dass die Backfolie unter dem Stoff auch unter dem Bild liegt.

Und nun: BÜGELN. BÜGELN. BÜGELN. (ohne Dampf!)

Ich dachte ja, dass nun die ganze Folie zusammenschrumpelt und alles versaut ist, aber siehe da: Das Backpapier ließ sich ganz einfach abheben. Auf den ersten Blick ein echt gutes Ergebnis. Ich war baff.

Nachdem allerdings der Druck abgekühlt war habe ich festgestellt, dass irgendwie nur der Rand am T-Shirt klebt. In der Mitte des Bildes hat sich die Serviette vom Stoff gelöst. Ob es an der Größe des Motives liegt, weiß ich nicht. Aber egal. Es hat geklappt und meine Erwartungen bei weitem Übertroffen!

Fazit:

  • Die Kosten belaufen sich quasi auf 0 Euro, vorausgesetzt ihr habt schon ein T-Shirt zu Hause.
  • Der Zeitfaktor ist sehr gering, lediglich das Ausschneiden dauert einen Moment.
  • Ob es in der Maschine gewaschen werden kann habe ich noch nicht ausprobiert. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es Stand hält. Wenn doch, wäre ich sehr beeindruckt.
  • Wie oben schon geschrieben müsste man halt eine ordentliche Serviette finden, die ein tolles Motiv hat – oder einen Spruch, dann wäre es als Gag echt geeignet. Für längerfristig finde ich die Methode eher fraglich. Alle Vereine oder Mannschaften sollten dann doch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.